Der Kapodaster –  ein tolles Hilfsmittel für Gitarrenanfänger und Vollblutgitarristen

Kapodaster E-Gitarre Gitarre spielen ist ein tolles Hobby für Jung und Alt, egal ob E-Gitarre, Konzert- oder Westerngitarre. Es bietet vielseitige Möglichkeiten sich selbst auszudrücken. Mit einem Kapodaster jedoch sind dem Spielvergnügen keine Grenzen mehr gesetzt.

Bist du von der riesigen Auswahl an Modellen überfordert und weißt nicht, worauf du achten musst? Auf dieser Seite möchten wir dir die besten Kapodaster in umfangreichen Testberichten vorstellen. Wir zeigen dir welche Kriterien für den Kauf von Bedeutung sind und geben dir eine geballte Ladung Informationen an die Hand, damit du das beste Modell für dich und deine Ansprüche findest. Mit der übersichtlichen Vergleichstabelle kannst du schnell einen Überblick über die Modelle bekommen.

Bei uns erfährst du, wie du einen Capo richtig anbringst um den bestmöglichen Klang zu erzeugen. Denn auch hier gibt es einiges zu beachten. Was genau, erfährst du hier.

Außerdem erfährst du, was es mit Transponiertabellen auf sich hat, und warum sie dir noch ungeahnte Freiheiten verschaffen.

 

Hier geht’s zu unseren Testsiegern! 

Ein typischer Gitarren KapodasterKapodaster, was ist das?

Der Kapodaster (eng. Capo) ist ein sinnvolles Hilfsmittel für Gitarristen, welches oft unterschätzt wird.
Dabei handelt es sich um eine Art Klemme, welche am Griffbrett befestigt wird um die Saiten herunterzudrücken. So wird die spielbare Länge der Saite (zwischen Capo und Steg) verkürzt, und dadurch der Ton erhöht. Man kann ihn sich vorstellen, wie eine ‚dritte Hand‘ welche einen permanenten Barré-Griff hält.

 

 

 Welche Kapodaster Typen gibt es?

Wie viel kostet ein Kapodaster?

Die Kosten für einen Kapodaster können sehr stark variieren. Die billigsten Modelle sind oft aus Plastik hergestellt, sind sind schon für unter 5€ zu haben. Modelle im mittleren Preissegment zwischen 15-30€ sind bereits deutlich besser verarbeitet und aus soliden Materialien wie Metall(z.B. Nickel) hergestellt. Für bis zu 50€ bekommt man die Top-Modelle. Diese sind in der Regel bestens verarbeitet und sehr langlebig. Kapodaster, welche mit nur einer Hand bedient werden können, sind oft etwas teurer. Wie bei fast allen anderen Produkten, bezahlt man auch bei Kapodastern oft für den Markennamen mit.

Wie teuer sollte mein erster Kapodaster sein?

Der erste Capo muss nicht teuer sein. Für Gitarrenanfänger ist ein Einsteigermodell oftmals völlig ausreichend. Es erfüllt in der Regel die gleichen Funktionen, wenn auch nicht bei gleichem Komfort. Besteht die Absicht, den Kapodaster über mehrere Jahre hinweg zu verwenden, ist ein Modell aus dem mittleren Preissegment angebracht.

Wichtig: Billige Kapodaster können leicht zu fest an der Gitarre befestigt werden und sie dadurch beschädigen. Dies sollte vermieden werden!

Wann verwende ich einen Kapodaster?

  • Angenommen du möchtest deinen Gesang mit der Gitarre begleiten, aber du kommst mit deiner Stimme nicht tief genug für die Tonart des Stücks. Mit einem Capo kannst du die Akkorde in einer höheren Tonart spielen ohne dabei die Griffe der Akkorde verändern zu müssen – ganz simpel.
  • Oder du möchtest ein Stück aus dem Radio nachspielen, doch die Griffe sind einfach zu kompliziert? Dann spiel doch einfach das Stück in einer tieferen Tonart mit einfacheren Akkorden. Durch den Kapodaster kannst du dann die Höhe wieder nach oben anpassen, sodass es wie im Radio klingt.
  • Oder möchtest du vielleicht  doch mit einem Freund ein Stück zu zweit spielen? Hier kannst du auch einen Kapodaster verwenden. Dadurch bekommt deine Gitarre einen charakteristischen Klang, der sich von der zweiten Gitarre abhebt.  Zusammen klingt das dann besonders gut!

 

Welche Vorteile bietet mir ein Kapodaster?

  • Er kann das Spielen vereinfachen aber auch völlig neue Spielarten ermöglichen.
  • Sehr jungen Gitarristen mit kleinen Händen fällt es oft schwer die normalen Akkorde in der Grundstellung zu greifen. Durch einen Kapodaster, im 2. Bund zum Beispiel, werden die Abstände zwischen den zu greifenden Tönen deutlich geringer.
  • Aber auch Stücke wie dieses Meisterwerk sind nur mit (ganz vielen) Kapodastern möglich:

Ein Kapodaster ist doch nur etwas für Anfänger?

Das sehen wir anders. Im Gegenteil sogar. Gerade für erfahrende Gitarristen lohnt die Anschaffung eines Capos. Je mehr spielerisches Können, desto mehr Möglichkeiten bietet er. Besonders die Partial Capos eröffnen eine ganz neue Welt. Aber auch Glider Capos können vielseitig eingesetzt werden. Alles was es braucht ist ein wenig Freude am experimentieren.

Über die Geschichte des Kapodasters

Der erste bekannte Kapodaster wurde in der Mitte des 17. Jahrhunderts gebaut und bestand aus einem einfachen C-förmigen Stück Messing. Das Metallstück wurde einfach auf den Hals des jeweiligen Instruments gedrückt. So konnte erstmals durch eine ‚künstliche Hand‘ die Tonart des Instruments erhöht werden.  Im Jahre 1640 wurde der Begriff ‚capotasto‚ erstmals von Giovanni Battistas Werk ‚Annotazioni sopra il compendio‘ verwendet.

1850 meldete Ashborn of Walcottville erstmals in Connecticut, US ein Patent für einen Kapodaster an. Er schließt mit Hilfe eines Hebels und wird durch eine Nocke in Position gehalten. Die ‚Gutman company‘ verkauft einen Capo mit einem ähnlichen Mechanismus  im Jahr 1890.

Sears verkaufte 1900 eine Gitarre mit eingebautem Kapodaster. Er konnte durch eine Nut im Griffbrett auf und ab bewegt werden. Sie war jedoch eher unpraktisch und erlangte kaum Anerkennung.

1965 pantentierte James Dunlop als erster einen Kapodaster mit Kipphebel. Durch das Einrasten des Kipphebels in eines der vorgesehenen Löcher hielt er seine Spannung. Dunlop gilt als Erfinder des Kapodaster, so wie wir ihn heute kennen.

In Deutschland entwickelte Herbert Bauerfeird das erste Modell aus Plastik. Es war ein simpler Plastikbügel, welcher um den Hals geschnallt wurde. Durch das verwendete Material war er zwar besonders billig, jedoch nicht sonderlich stabil

1978 fügte R. Shubb dem Kapodaster eine Feststellschraube hinzu. Dies erlaubte ein einfacheres Anpassen an die unterschiedlichen Gitarrenhälse. Bei diesem Feststellmechanismus wird der Druck direkt senkrecht auf die Saiten ausgeübt. Somit ist es ein verstimmungsfreies System.

1980 bekam Lyle Shabram Jr. das Patent für den ‚Third Hand Capo‘. Dieser Capo hat eine Auflagefläche welche in sechs Teile unterteilt ist. So kann also nach Belieben ausgewählt werden, welche Saiten heruntergedrückt werden sollen. Dies ermöglicht dem Gitarristen eine Vielzahl von alternativen Tunings.

Im Jahr 1986 ließ Swany Cornette den Glider-Capo patentieren. Er kann durch Rollen an beiden Seiten entlang des Griffbretts verschoben werden. Der Capo kann also auch während des Spielens mit der Griffhand verschoben werden.

Heutzutage gibt es immer noch diverse Arten von Kapodastern. Je nach Präferenzen und Anwendungsgebiet sind unterschiedliche Modelle sinnvoll.

Mit deinem neuen Kapodaster kann dem Spielvergnügen nichts mehr im Wege stehen!

Welches Modell am besten zu Ihnen passt, erfahren sie auf den nachfolgenden Seiten.

 

 

 

 

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